PD Dr. Elke Maurer
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Fachärzte für Orthopädie
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Während ein kurzzeitiger oder leichter Vitamin D Mangel meist ohne Symptome verläuft, zeigt sich ein chronischer Verlauf durch verschiedene Faktoren, unter anderem einer Gewichtszunahme.
PD Dr. Elke Maurer hat diesen Artikel für Sie zuletzt aktualisiert.
Dr. Maurer ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und ist bei Lumedis unsere Spezialistin für die Osteoporose.
Sie hat eine fundierte Ausbildung an der BG Klinik in Tübingen durchlauf und sich auf dieser Basis Ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Spezialistin für Osteoporose etabliert.
Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten eine drohenden oder manifeste Osteoporose zu behandeln.
Gerne berät Sie unsere Spezialistin in Ihrer Osteoporose-Sprechstunde.
Unter einem Vitamin-D-Mangel versteht man einen Mangel an einem Vitamin, das durch das Sonnenlicht über die Haut gebildet wird und wichtige Aufgaben im Bereich des Stoffwechsels, der Stimmung und des Immunsystems hat.
Resorptionsstörungen: Es wird diskutiert, ob ein Vitamin-D-Mangel, der aus unterschiedlichen Gründen entstehen kann, auch deutlichen Einfluss auf das Calcium hat, das wiederum am Mineralstoffwechsel beteiligt ist. Bei einem Vitamin-D-Mangel kann es also zu einem gestörten Mineralstoffwechsel kommen, was die Verdauung träger macht und es somit zu einer Gewichtszunahme durch Fetteinlagerung kommen kann.
Psychogene Faktoren: Wer unter einem Vitamin-D-Mangel leidet, ist nicht nur antriebslos, sondern auch müde, mag sich nicht bewegen und vermeidet Belastung. Dadurch wird der Energieverbrauch deutlich reduziert, und es kommt zu einer erhöhten Einlagerung von Fett und somit zur Gewichtszunahme. Kompensatorisch und stimmungsbedingt neigen dann manche Patienten auch vermehrt zum Essen, was dann zusätzlich eine Gewichtszunahme beschleunigen kann.
Einen indirekten Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einer Gewichtszunahme besteht durch einen deutlich reduzierten Kalorien- und Energieverbrauch. Die Patienten sind antriebslos und müde, bewegen sich dadurch deutlich weniger und nehmen dann bei einer manchmal zusätzlich gesteigerten Kalorienzufuhr deutlich an Gewicht zu.
Unter einer Insulinresistenz versteht man den Blutzuckeranstieg, da die Insulinrezeptoren weniger empfindlich gegenüber dem ausgeschütteten Insulin geworden sind. Die Bauchspeicheldrüse der Patienten produziert also noch ausreichend Insulin, dieses ist aber nicht mehr so wirksam, und der Blutzucker steigt an. Man bezeichnet heute die Insulinresistenz als eine Vorstufe des Diabetes Mellitus, wenn nicht schnell und konsequent die Ernährung angepasst und geändert wird.
Der Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einer Insulinresistenz liegt in der gestörten Calciumresorption und einem Calciummangel. Durch eine Rückkopplung zur Nebenschilddrüse kommt es zu einem deutlich erhöhten Risiko, eine Insulinresistenz zu entwickeln.
Ein weiterer Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und dem Einfluss auf den Stoffwechsel wird in Bezug auf den Cortisolspiegel diskutiert. Cortisol wird über einen Regelmechanismus und entsprechende Rückkopplungen aus der Nebenniere freigesetzt.
Bei einem Vitamin-D-Mangel, so die Theorie, kann es zu einem Ungleichgewicht von Calcium sowie von Natrium und Kalium kommen, was dann die Nebennierenaktivität herunterfahren und es somit zu einem Cortisolmangel führen könnte.
Muskeln benötigen neben Energie und Zucker auch Magnesium und Calcium, um die alltägliche Arbeit verrichten zu können. Calcium steht in engem Zusammenhang mit dem Vitamin-D-Spiegel und wird dadurch deutlich beeinflusst.
Kommt es also zu einem Vitamin-D-Mangel, kann es auch zu einem Calciummangel kommen, der dann der normalen Muskelaktivität fehlt.
Ebenfalls nicht durch Studien belegt werden konnte ein Zusammenhang zwischen Entzündungsprozessen und einem Vitamin-D-Mangel. Man sieht aber, dass Erkrankungen, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen, nicht selten auch mit einem chronischen Vitamin-D-Mangel verbunden sind.
Heute bewiesen ist ein Zusammenhang eines Vitamin-D-Mangels und der Stimmung. So schreibt man dem Vitamin D eine deutliche Wirkung bei der Stimmung zu. Man sagt auch, dass das Vitamin D das Stimmungsvitamin ist. Man geht auch davon aus, dass dies der Grund ist, weshalb man in den Frühjahrsmonaten besonders ausgeglichen ist, da die ersten Sonnenstrahlen die Vitamin-D-Produktion deutlich antreiben. Neben dem Serotonin sagt man dem Vitamin D den größten Einfluss auf die Stimmung nach. Vor allem in den Wintermonaten, wenn wir deutlich zu wenig Vitamin D durch die fehlende Sonne bilden können, macht das den meisten Menschen deutlich zu schaffen.
Dem Vitamin D schreibt man viel Beteiligung am Stoffwechsel zu. So soll das Vitamin auch schlafregulierend fungieren. Ein Vitamin D Mangel könnte aus diesem Grund auch zu einer deutlichen Schlafstörung führen. Durch den fehlenden Antrieb und auch Müdigkeit, die mit einem Vitamin D Mangel einhergeht, kann es aber auch sekundär zu einer Schlafstörung kommen, da viele Patienten ungewohnt viel und unregelmäßig schlafen.
Ein gesicherter Zusammenhang zwischen einem Vitamin D Mangel und einer Gewichtszunahme besteht bis heute nicht. Ob und wenn ja, wie viel Gewicht durch einen Vitamin D Mangel zugenommen werden kann, ist aus diesem Grund nicht seriös darzustellen, zumal auch noch neben dem Vitamin D Mangel viele weitere Faktoren Schuld an einer Gewichtszunahme sein können.
Auch wie viel Gewicht bei einer Behebung des Vitamin D Mangels reduziert werden kann, ist aufgrund der unzureichenden Erfahrenswerte schwer zu sagen. Grundsätzlich sollten alle zum Übergewicht führende Faktoren reduziert werden, um ein Normalgewicht zu erreichen.
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